Hunderassen-Test:
Welcher Hund passt zu mir?

Nicht jede Rasse passt zu jedem Leben. Finde in wenigen Minuten heraus, welcher Hund wirklich zu dir passt.

Welche Hunderasse passt zu dir? 🐾

Beantworte ein paar Fragen zu deinem Alltag, wir zeigen dir die 3 Hunderassen aus unserer Datenbank, die am besten zu deinem Leben passen, inklusive ehrlicher Hinweise zu Bewegungsbedarf, Fellpflege und Gesundheit.

Dauert ca. 2 Minuten, optional 2 weitere Minuten für ein noch genaueres Ergebnis.

Hinweis:

Der Test gibt dir eine fundierte Orientierung, keine Garantie. Jeder Hund ist ein Individuum, und selbst innerhalb einer Rasse gibt es große Unterschiede im Charakter. Trotzdem lohnt sich der Blick auf rassetypische Eigenschaften, denn sie sagen viel darüber aus, wie viel Bewegung, Beschäftigung und Pflege ein Hund im Schnitt braucht und ob das zu deinem Alltag passt. Wie wir deine Antworten in Empfehlungen übersetzen, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Wie wir deine Treffer ermitteln:

Anders als bei unseren anderen Rechnern gibt es hier keine feste Formel, sondern ein Matching-Prinzip. Für jede der 35 Rassen in unserer Datenbank haben wir anhand anerkannter Quellen wie dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), den FCI-Rassestandards und tierärztlichen Portalen zentrale Eigenschaften erfasst: Wie viel Bewegung braucht die Rasse täglich? Wie viel Erfahrung sollte man mitbringen? Wie aufwendig ist die Fellpflege? Wie gut verträgt sie sich mit kleinen Kindern oder anderen Haustieren?

Deine Antworten werden gegen diese Eigenschaften abgeglichen. Dabei gilt: Manche Kriterien sind für uns Ausschlusskriterien. Gibst du zum Beispiel an, dass du zum ersten Mal einen Hund hast und in einer Wohnung ohne Garten lebst, fallen Rassen wie der Australian Shepherd oder der Rottweiler automatisch aus der Trefferliste, weil sie erfahrene Halter und viel Platz brauchen. Das ist uns wichtig, denn wir wollen dir keine Rasse empfehlen, die im Alltag zu Überforderung auf beiden Seiten führen könnte.

Alle übrigen Rassen werden anhand deiner restlichen Antworten (Größe, Fellpflege, Budget und bei den optionalen Zusatzfragen auch Dinge wie Alleinsein-Toleranz oder Wachsamkeit) gewichtet verglichen. Die drei Rassen mit der größten Übereinstimmung zu deinem Profil landen in deinem Ergebnis.

Hintergrundwissen:

Warum lohnt sich dieser Aufwand? Weil eine der häufigsten Ursachen für abgegebene Hunde im Tierheim eine falsche Erwartung an die Rasse ist. Ein Border Collie, der den ganzen Tag in einer Stadtwohnung wartet, oder ein Mops, der bei jedem längeren Spaziergang aus der Puste kommt, sind keine Ausnahmen, sondern typische Beispiele dafür, wie Lebensstil und Rasse nicht zusammenpassen.

Dabei geht es nicht nur um Größe oder Fellfarbe. Rassetypische Eigenschaften wie Hütetrieb, Jagdtrieb oder ein ausgeprägter Wachinstinkt stecken tief in der Zuchtgeschichte vieler Hunde und lassen sich durch Erziehung mildern, aber nicht komplett wegtrainieren. Ein Hütehund wird immer den Drang haben, etwas zu hüten, und sei es nur das eigene Sofakissen.

Genau deshalb lohnt es sich, vor der Anschaffung ehrlich auf den eigenen Alltag zu schauen statt auf das hübscheste Instagram-Foto. Und übrigens: Wenn am Ende keine der 35 Rassen perfekt zu dir passt, ist das kein Grund zur Sorge. Mischlinge und Tierheimhunde sind oft die pragmatischste und tierschutzfreundlichste Wahl, gerade weil ihre Persönlichkeit meist schon bekannt ist, bevor sie bei dir einziehen.

Warum du hier bestimmte Rassen nicht findest:

Bei der Zusammenstellung unserer Rassen-Datenbank war uns eines besonders wichtig: Wir wollen dir keine Rasse empfehlen, die durch extreme Zuchtmerkmale gesundheitlich stark belastet ist. Deshalb haben wir bewusst 7 Rassen ausgeschlossen, die nach den Kriterien der deutschen Tierschutz-Hundeverordnung und der Qualzucht-Datenbank (QUEN) als Qualzucht gelten:

  • Mops: extreme Kurzköpfigkeit, hohes Risiko für Atemnot (BOAS)
  • Französische Bulldogge: extreme Kurzköpfigkeit, häufig Schwergeburten
  • Cavalier King Charles Spaniel: Schädel oft zu klein für das Gehirn (Syringomyelie-Risiko)
  • Chihuahua: Schädel-Gehirn-Missverhältnis, offene Fontanelle
  • Basset Hound: extrem kurze Beine und langer Rücken, hohes Bandscheiben-Risiko
  • Shar Pei: extreme Hautfaltenbildung, chronische Entzündungsneigung
  • Shih Tzu: extreme Kurzköpfigkeit, chronische Atem- und Augenprobleme

Das heißt nicht, dass diese Rassen nicht liebenswert sind oder dass jeder einzelne Hund dieser Rassen zwangsläufig leidet. Aber die Zuchtstandards begünstigen strukturell Erkrankungen, die wir nicht aktiv weiterempfehlen möchten. Bei ähnlichem Rassenprofil (klein, ruhig, menschenbezogen) zeigt dir unser Test stattdessen zum Beispiel Havaneser, Bichon Frisé oder Zwergpinscher.

Bei vier weiteren Rassen im Test (Boxer, Bernhardiner, Dackel, Deutscher Schäferhund) gibt es ebenfalls eine fachliche Diskussion um bestimmte Zuchtmerkmale, hier ist die Studienlage aber weniger eindeutig oder betrifft oft nur bestimmte Zuchtlinien. Diese Rassen haben wir deshalb im Test belassen, weisen aber direkt in deinem Ergebnis auf die Besonderheiten hin.

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Fragen und Antworten zum Hunderassen-Test

Wie genau ist das Testergebnis?

Der Test gibt dir eine fundierte Orientierung auf Basis anerkannter Rasse-Eigenschaften, ersetzt aber keine individuelle Beratung. Jeder Hund ist ein Individuum, auch innerhalb einer Rasse gibt es Unterschiede im Charakter.

Wenn deine Angaben sehr spezifisch sind (zum Beispiel sehr wenig Zeit für Bewegung kombiniert mit einer sehr großen Wunschgröße), kann es sein, dass nur wenige oder keine der 35 Rassen aus unserer Datenbank wirklich passen. In diesem Fall zeigen wir dir trotzdem die nächstbesten Treffer, weisen aber transparent darauf hin und empfehlen dir einen Blick auf Mischlinge und Tierheimhunde.

Weil sie mindestens genauso wunderbare Begleiter sein können wie eine bestimmte Rasse, oft sogar unkomplizierter, weil das Tierheim-Team die Persönlichkeit des Hundes meist schon gut kennt. Uns ist eine verantwortungsvolle Vermittlung wichtiger als reine Rassevorlieben.

Ja, der Test ist komplett kostenlos und unverbindlich ohne Anmeldung nutzbar.

Nein. Der Test hilft dir bei der Vorauswahl und zeigt dir, worauf du achten solltest, ersetzt aber kein persönliches Gespräch mit einem Züchter, einer Tierärztin oder dem Tierheim-Team vor Ort.

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