Katzenrassen-Test:
Welche Katze passt zu mir?
Nicht jede Rasse passt zu jedem Zuhause. Finde in wenigen Minuten heraus, welche Katze wirklich zu dir passt.
Welche Katzenrasse passt zu dir? 🐾
Beantworte ein paar Fragen zu deinem Alltag, wir zeigen dir die 3 Katzenrassen aus unserer Datenbank, die am besten zu dir passen, inklusive ehrlicher Hinweise zu Freigang, Fellpflege und Gesundheit.
Dauert ca. 2 Minuten, optional 2 weitere Minuten für ein noch genaueres Ergebnis.
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Für ein noch genaueres Match
Alle Fragen hier sind optional, du kannst auch nur einen Teil beantworten.
Hinweis:
Der Test gibt dir eine fundierte Orientierung, keine Garantie. Jede Katze ist ein Individuum, und selbst innerhalb einer Rasse gibt es große Unterschiede im Charakter. Trotzdem lohnt sich der Blick auf rassetypische Eigenschaften, denn sie sagen viel darüber aus, wie viel Freigang, Beschäftigung und Pflege eine Katze im Schnitt braucht und ob das zu deinem Alltag passt. Wie wir deine Antworten in Empfehlungen übersetzen, erfährst du im nächsten Abschnitt.
Wie wir deine Treffer ermitteln:
Genau wie beim Hunderassen-Test gibt es hier keine feste Formel, sondern ein Matching-Prinzip. Für jede der 26 Rassen in unserer Datenbank haben wir anhand anerkannter Quellen zentrale Eigenschaften erfasst: Ist die Rasse für Freigang oder reine Wohnungshaltung geeignet? Wie viel Erfahrung sollte man mitbringen? Wie aufwendig ist die Fellpflege? Wie gut verträgt sie sich mit kleinen Kindern oder anderen Haustieren?
Deine Antworten werden gegen diese Eigenschaften abgeglichen. Dabei gilt: Manche Kriterien sind für uns Ausschlusskriterien. Gibst du zum Beispiel an, dass du zum ersten Mal eine Katze hast, fallen Rassen wie der Bengal oder die Orientalisch Kurzhaar automatisch aus der Trefferliste, weil sie erfahrene Halter brauchen. Das ist uns wichtig, denn wir wollen dir keine Rasse empfehlen, die im Alltag zu Überforderung auf beiden Seiten führen könnte.
Alle übrigen Rassen werden anhand deiner restlichen Antworten (Größe, Fellpflege, Budget und bei den optionalen Zusatzfragen auch Dinge wie Anhänglichkeit oder Jagdtrieb) gewichtet verglichen. Die drei Rassen mit der größten Übereinstimmung zu deinem Profil landen in deinem Ergebnis.
Hintergrundwissen:
Warum lohnt sich dieser Aufwand? Weil viele Katzen im Tierheim landen, weil Lebensstil und Rasse nicht zusammenpassten. Eine Bengal-Katze, die den ganzen Tag allein in einer kleinen Wohnung wartet, oder eine ruhige Britisch Kurzhaar, die zum Dauer-Freigänger gemacht werden soll, obwohl sie eigentlich lieber gemütlich zuhause bleibt, sind keine Ausnahmen.
Dabei geht es nicht nur um Freigang oder Fellpflege. Rassetypische Eigenschaften wie Jagdtrieb oder Anhänglichkeit stecken tief in der Zuchtgeschichte vieler Katzen. Eine sehr menschenbezogene Rasse wie die Siamkatze wird sich in einem Haushalt, in dem sie den ganzen Tag allein ist, nicht wohlfühlen, egal wie liebevoll sie sonst behandelt wird.
Genau deshalb lohnt es sich, vor der Anschaffung ehrlich auf den eigenen Alltag zu schauen statt auf das hübscheste Instagram-Foto. Und übrigens: Wenn am Ende keine der 26 Rassen perfekt zu dir passt, ist das kein Grund zur Sorge. Mischlingskatzen und ehemalige Streuner sind oft die pragmatischste und tierschutzfreundlichste Wahl, gerade weil ihre Persönlichkeit meist schon bekannt ist, bevor sie bei dir einziehen.
Warum du hier bestimmte Rassen nicht findest:
Bei der Zusammenstellung unserer Rassen-Datenbank war uns eines besonders wichtig: Wir wollen dir keine Rasse empfehlen, die durch extreme Zuchtmerkmale gesundheitlich stark belastet ist. Deshalb haben wir bewusst mehrere Rassen ausgeschlossen, die nach tierschutzrechtlichen Kriterien als Qualzucht gelten:
- Scottish Fold / Highland Fold: Das Faltohren-Gen verursacht eine schmerzhafte Knorpel- und Gelenkerkrankung, die praktisch alle Tiere mit Faltohren betrifft
- Perser / Exotic Shorthair (moderner Zuchtstandard): extreme Kurzköpfigkeit mit Atem- und Augenproblemen
- Munchkin: Kurzbeinigkeit durch Chondrodystrophie, mit erhöhtem Risiko für Wirbelsäulenprobleme
- Manx und Kymrik: Die für die Schwanzlosigkeit verantwortliche Genmutation ist mit dem sogenannten Manx-Syndrom assoziiert (mögliche Wirbelsäulen- und Rückenmarksfehlbildungen)
- Sphynx: Ein amtliches Qualzuchtgutachten aus dem Jahr 1999 empfiehlt ein Zuchtverbot für haarlose Formen, ein Verwaltungsgericht bestätigte 2018 ein entsprechendes Teilverbot
Das heißt nicht, dass diese Rassen nicht liebenswert sind oder dass jede einzelne Katze dieser Rassen zwangsläufig leidet. Aber die Zuchtstandards begünstigen strukturell Erkrankungen, die wir nicht aktiv weiterempfehlen möchten. Bei ähnlichem Rassenprofil (ruhig, anhänglich, pflegeleicht) zeigt dir unser Test stattdessen zum Beispiel die Britisch Kurzhaar oder die Ragdoll.
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Fragen und Antworten zum Katzenrassen-Test
Wie genau ist das Testergebnis?
Der Test gibt dir eine fundierte Orientierung auf Basis anerkannter Rasse-Eigenschaften, ersetzt aber keine individuelle Beratung. Jede Katze ist ein Individuum, auch innerhalb einer Rasse gibt es Unterschiede im Charakter.
Warum bekomme ich manchmal weniger als 3 Rassen-Vorschläge?
Wenn deine Angaben sehr spezifisch sind, kann es sein, dass nur wenige oder keine der 26 Rassen aus unserer Datenbank wirklich passen. In diesem Fall zeigen wir dir trotzdem die nächstbesten Treffer, weisen aber transparent darauf hin und empfehlen dir einen Blick auf Mischlingskatzen und Streuner.
Warum empfehlt ihr auch Mischlingskatzen und Streuner?
Weil sie mindestens genauso wunderbare Begleiter sein können wie eine bestimmte Rasse, oft sogar unkomplizierter, weil das Tierheim-Team die Persönlichkeit der Katze meist schon gut kennt. Uns ist eine verantwortungsvolle Vermittlung wichtiger als reine Rassevorlieben.
Warum kommen Perser, Scottish Fold & Co. hier nicht vor?
Wir verzichten bewusst auf Rassen, die nach anerkannten Tierschutz-Kriterien als Qualzucht gelten, zum Beispiel wegen extremer Kurzköpfigkeit oder schmerzhafter Gelenkveränderungen durch Faltohren. Mehr dazu findest du im Abschnitt „Warum du hier bestimmte Rassen nicht findest“ weiter oben.
Ersetzt der Test eine Beratung beim Züchter oder Tierheim?
Nein. Der Test hilft dir bei der Vorauswahl und zeigt dir, worauf du achten solltest, ersetzt aber kein persönliches Gespräch mit einem Züchter, einer Tierärztin oder dem Tierheim-Team vor Ort.
Ist der Test kostenlos?
Ja, der Test ist komplett kostenlos und unverbindlich nutzbar.
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