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Hundekekse selber backen ist einfach, wenn du dich an wenige Grundregeln hältst: Du bestimmst die Zutaten selbst, lässt Zucker, Salz und Zusatzstoffe weg und vermeidest Lebensmittel, die für Hunde giftig sind.
- Volle Kontrolle über jede Zutat, ideal bei Allergien
- Tabu: Schokolade, Xylit, Rosinen, Weintrauben, Zwiebeln, Macadamianüsse
- Fünf Grundrezepte, eines davon für Allergiker
- Leckerlis zählen immer zur Tagesration
Es riecht nach Zimt, im Ofen steht ein Blech, und neben dir sitzt jemand mit vier Pfoten, der noch nie in seinem Leben so aufmerksam eine Küchentür bewacht hat. Willkommen in der Adventszeit mit Hund.
Wenn du dieses Jahr nicht nur Plätzchen für die Familie, sondern auch Kekse für deinen Vierbeiner backen möchtest, bist du hier richtig: Wir zeigen dir, warum sich selbst backen lohnt, welche Zutaten für Hunde tabu sind und fünf einfache Rezepte, darunter eine Variante für Hunde mit Futterunverträglichkeit.
Warum Hundekekse selbst backen?
Der erste Grund ist Kontrolle. Bei gekauften Leckerlis liest du die Zutatenliste, beim Selbstbacken bestimmst du sie. Das hilft vor allem Hunden, die bestimmte Zutaten nicht vertragen: Du weißt genau, was in jedem Keks steckt, und kannst auf Zucker, Salz, Aromen und Konservierungsstoffe verzichten. Wie wichtig eine kurze Zutatenliste bei Allergien ist, zeigen wir im Ratgeber zu Hundefutter-Allergien und Proteinquellen.
Der zweite Grund ist die Freude am Machen. Kekse backen ist eine gemütliche Beschäftigung für graue Nachmittage, und selbst gebackene Plätzchen im Glas sind ein persönliches Geschenk für Hundefreunde.
Das ist für Hunde tabu
Bevor du den Backofen anwirfst, lohnt sich ein Blick auf die Zutaten, die für Hunde gefährlich sein können. Schokolade und Kakao enthalten Theobromin, das für Hunde giftig ist. Xylit, ein Zuckerersatz in zuckerfreien Backwaren, Kaugummis und mitunter auch in Nussmus, kann lebensbedrohlich sein und führt zu einer gefährlichen Unterzuckerung. Rosinen und Weintrauben können Nierenversagen auslösen, schon kleine Mengen gelten als riskant.
Zwiebeln und Knoblauch sind ebenfalls tabu, und Macadamianüsse gelten als gefährlich für Hunde. Auch bei Weihnachtsgewürzen ist Vorsicht angebracht: Muskat und ähnliche Gewürze gehören nicht in Hundekekse.
5 einfache Rezepte für Hundekekse
Alle Rezepte sind Grundrezepte für kleine Mengen. Backe zuerst eine kleine Portion, um zu sehen, ob dein Hund die Kekse mag und verträgt. Die Backzeiten sind Richtwerte und hängen von der Dicke ab, die Kekse sollen innen und außen trocken werden, aber nicht dunkel.
Rezept 1: Leberwurst-Kekse
Du brauchst etwa 200 Gramm Dinkelvollkornmehl, ein Ei, 100 Gramm Leberwurst für Hunde und drei bis vier Esslöffel Wasser. Verrühre alle Zutaten zu einem Teig, der sich streichen lässt, fülle ihn in die Matte oder rolle ihn aus und backe die Kekse bei etwa 170 Grad Ober- und Unterhitze rund 15 bis 20 Minuten.
Rezept 2: Kürbis-Haferflocken-Kekse
Für diese Variante brauchst du etwa 150 Gramm gekochtes Kürbispüree ohne Gewürze, zum Beispiel von Hokkaido, 150 Gramm zarte Haferflocken, ein Ei und einen Esslöffel Öl. Alles verrühren, in Form bringen und bei rund 180 Grad etwa 20 Minuten backen. Kürbis ist mild im Geschmack und gibt dem Teig eine schöne Farbe.
Rezept 3: Bananen-Dinkel-Kekse
Eine reife Banane wird zerdrückt und mit 120 Gramm Haferflocken, 80 Gramm Dinkelmehl und einem Ei vermengt. Bei etwa 175 Grad backen die Kekse rund 18 bis 20 Minuten. Die Banane bringt natürliche Süße mit, deshalb sind diese Kekse eher eine Besonderheit als ein tägliches Leckerli.
Rezept 4: Karotten-Quark-Kekse
Eine fein geraspelte Karotte (etwa 100 Gramm) wird mit 100 Gramm Magerquark, 200 Gramm Vollkornmehl und einem Ei verknetet. Bei rund 175 Grad etwa 20 Minuten backen. Hunde, die Milchprodukte nicht gut vertragen, bekommen diese Kekse besser nicht.
Rezept 5: Allergiker-Variante mit einer Proteinquelle
Diese Variante kommt ohne Ei und ohne Weizen aus. Du brauchst etwa 100 Gramm gekochte, pürierte Süßkartoffel, 150 Gramm Reismehl, rund 80 Gramm gegartes und fein püriertes Fleisch einer einzigen Sorte, die dein Hund bereits gut verträgt, zum Beispiel Pferd, sowie etwa 50 bis 80 Milliliter Wasser und einen Esslöffel Öl. Alles zu einem formbaren Teig verrühren und bei etwa 170 Grad rund 20 bis 25 Minuten backen.
Läuft bei deinem Hund gerade eine Ausschlussdiät, besprich selbst gebackene Leckerlis vorher mit deinem Tierarzt, denn auch ein Keks kann die Diät durcheinanderbringen.
Backmatten statt Ausstechen: Collory
Wer schon einmal Teig ausgerollt und hundert kleine Knochen ausgestochen hat, weiß, wie lange das dauert. Collory löst das mit Silikon-Backmatten für Hundekekse: Du streichst den Teig in die Form, ziehst den Überschuss ab und backst. Ausstechen ist nicht nötig, und die Kekse bekommen gleichmäßige Formen wie Herz, Pfote, Knochen oder Stern.
Laut Shop gibt es Einzelmatten in vielen Formen, 4er- und 6er-Sets, dazu Zubehör wie Silikon-Schaber, Teigflaschen, Dauerbackfolien und Trichter. Zu jeder Bestellung gibt es laut Shop ein E-Book mit fünf Rezepten, innerhalb Deutschlands ist der Versand kostenlos. Preise: Stand 7. Oktober 2026, wechselnde Aktionen möglich.
Eine Form deiner Wahl, zum Beispiel Herz, Pfote, Knochen oder Stern, für rund 23 bis 29 Euro.
Vier Matten für 78,39 Euro. Mehr Formen und größere Mengen auf einmal, praktisch für Geschenk-Kekse.
Sechs Matten für 119,99 Euro. Für alle, die viel backen oder Größen für kleine und große Hunde möchten.
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Aktuell bei ColloryAlle CodesHaltbarkeit und Lagerung
Selbst gebackene Kekse enthalten keine Konservierungsstoffe und halten deshalb nur begrenzt. Als grobe Faustregel gilt: Vollständig ausgekühlt und trocken in einer luftdichten Dose gelagert, halten sich trockene Kekse in der Regel ein bis zwei Wochen. Kekse mit Frischzutaten wie Quark oder Leberwurst solltest du schneller aufbrauchen und am besten im Kühlschrank lagern.
Wer größere Mengen backt, kann einen Teil einfrieren und nach und nach auftauen. Wirken die Kekse feucht, weich oder riechen sie komisch, wirf sie lieber weg.
Kekse als Geschenk verpacken
Hundekekse lassen sich hübsch verpacken: in Schraubgläsern, Kraftpapiertüten oder kleinen Dosen, dazu ein Anhänger mit dem Namen des Hundes. Wichtig ist ein kurzer Zettel mit den Zutaten, damit Beschenkte wissen, was drin ist. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn der beschenkte Hund Allergien hat.
Leckerlis zählen zur Tagesration
So schön Kekse sind, sie haben Kalorien. Als Faustregel gilt, dass Leckerlis und Snacks nur einen kleinen Teil der Tagesration ausmachen sollten, häufig wird etwa ein Zehntel genannt. Mit dem Futterbedarfsrechner findest du heraus, wie viel dein Hund am Tag insgesamt braucht, und kannst die Kekse bei der Hauptmahlzeit einrechnen. Bei übergewichtigen Hunden oder gesundheitlichen Fragen sprich bitte mit deinem Tierarzt.
Und wenn dein Hund die Küchenaufsicht übernimmt, ist der erste Keks vom Blech ohnehin schon vergeben, spätestens nach dem Auskühlen. Viel Spaß beim Backen und eine gemütliche Adventszeit!
Häufige Fragen
Welche Zutaten sind für Hunde beim Backen tabu?+
Schokolade und Kakao, Xylit, Rosinen und Weintrauben, Zwiebeln und Knoblauch sowie Macadamianüsse sind für Hunde gefährlich. Auch Muskat und ähnliche Weihnachtsgewürze gehören nicht hinein. Bei Verdacht auf eine Vergiftung ruf sofort deinen Tierarzt an.
Wie lange halten selbst gebackene Hundekekse?+
Trockene, ausgekühlte Kekse halten sich in einer luftdichten Dose meist ein bis zwei Wochen. Kekse mit Frischzutaten wie Quark oder Leberwurst verbrauchst du schneller. Im Zweifel einfrieren.
Wie viele Kekse darf mein Hund am Tag bekommen?+
Als Faustregel sollten Leckerlis nur etwa ein Zehntel der Tagesration ausmachen. Rechne die Kekse bei der Hauptmahlzeit mit ein, der Futterbedarfsrechner hilft dir bei der Tagesmenge.
Was brauche ich zum Hundekekse backen?+
Mehl, ein Bindemittel wie Ei oder Püree, eine Zutat für den Geschmack wie Kürbis oder Karotte, einen Backofen und eine Form. Mit Silikon-Backmatten von Collory entfällt das Ausstechen.
Was kostet Collory, und wie spare ich?+
Laut Shop kostet eine Einzelmatte rund 23 bis 29 Euro, das 4er-Set 78,39 Euro und das 6er-Set 119,99 Euro. Mit dem Code FLICKY sparst du 10 % auf alle Produkte.
Kann ich Hundekekse auch für Hunde mit Allergie backen?+
Ja, wenn du Zutaten wählst, die dein Hund verträgt, und eine einzige Proteinquelle verwendest. Läuft eine Ausschlussdiät, besprich selbst gebackene Leckerlis vorher mit deinem Tierarzt.
Ich recherchiere jeden Ratgeber gründlich, werte Herstellerangaben und Fachquellen aus und suche dir die Rabatte heraus, die sich wirklich lohnen. Jeder Code wird vor der Veröffentlichung geprüft.
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